Das Kirchspiel Löblau

Die Geschichte der Kirche Löblau

Aus: "Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen"
Neidenburg, 1890: Die frühere St.Michaeliskirche, 1644 erweitert, brannte am 3.Juli 1683 samt Pfarrhaus und Schule ab. Am 21. Mai 1684 wurde die neugebaute massive Kirche eingeweiht. Der Turm aus Holz gebaut, die Turmhaube mit Blech beschlagen - darin zwei Glocken von 1802 und 1839. Orgel aus dem Jahr 1777 mit 12 Stimmen. Taufstein aus schlesischem Marmor seit 1875. Zwischen Altar und Sacristei der Grabstein des Pfarrers Stark. Evangelische Pfarrer seit 1590 benannt, Gottesdienste in deutsch. Katholische Kirchen in Unter-Prangenau und Gr.Saalau, 3834 Katholiken.

Die gleiche Quelle nennt für 1890 2846 evangelische Seelen.

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Ortschaften des Kirchspiels Löblau

Löblau, Buschkau, Sulmin, Gr.Saalau, Oberkahlbude und Bankau mit Gr. und KlBöhlkau, Dommachan, Golschin, Johannisthal, Hoch Kelpin, Jacubowo, Kalberg, Kowal, Lissau, Unter-Kohlbude, Ottomin, Ramlau, Wimislowo, Schlangenberg, Saskoczin, Schäferei, Smengorcyn, Sulmin, Conradienhof, Fidlin, Nieder-Prangenau, Ober-Prangenau, Ostroschken

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Quellen:

1) "Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen"
von Agathon Harnoch, evangelischer Pfarrer in Ruschaken und geistlichem Beisitzer der Ennode Neidenburg. Neidenburg, 1890

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